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Begrüßung

Herzlich willkommen auf Burg Neuhaus.  

Historie der Burg:
Die Burg Neuhaus liegt malerisch gelegen auf einem Bergsporn oberhalb von Igersheim im Taubertal. Auf einer Höhe von 329,00 Meter über NN hat man von der Burg (bzw den Burgtürmen, die für Besucher nicht zugänglich sind), einen Blick über das Taubertal. Deswegen war der Standort prädestiniert für eine Burganlage. Wann die Burg erbaut wurde ist nicht sicher dokumentiert.
Erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1281 (13. Jahrhundert) deutet darauf hin dass die Burg im Besitz der Herren von Hohenlohe Brauneck war und von diesen ein oder zwei Generationen früher schon erbaut worden ist. Also vielleicht schon im 12. Jahrhundert in der Stauferzeit. Wenn man nun weiss, dass die Herren von Hohenlohe-Brauneck am Hofe der Staufer hohe Ämter inne hatten, dann kann man vermuten warum Sie soviel Geld für den Bau einer Burg hatten. In einer Urkunde vom Jahre 1282 finden wir die Burg Neuhaus noch im Besitz des Grafen Gottfried zu Hohenlohe-Brauneck. Der Name Burg Neuhaus entspringt vermutlich der Tatsache, dass man diese Burg gegenüber der Burg Brauneck die zu dieser Zeit von den Herren von Hohenlohe Brauneck bewohnt wurde namentlich abgrenzen wollte "Neues Haus". Auch galt es diese Burg gegenüber den beiden bestehenden Burgen, der Wasserburg in Bad Mergentheim die später zu dem heutigen Deutschordenschloss erweitert wurde und der am Ketterberg gelegenen Ketterburg die heute vollständig zerstört ist, namentlich abzugrenzen.
Die Burg Neuhaus selbst ist heute nicht mehr vollständig erhalten. Die soge- nannte Vorburg und der untere Teil der Wehranlage sind neben anderen Gebäuden erhalten. Das Haupthaus mit der Hauptburg und dem Bergfried ist nur noch als Ruine erhalten. Hier befindet sich auch der über 120 Meter tiefe Brunnen, über den die Bewohner der Burg mit Wasser versorgt wurden. Die Burg selbst hat einen Burggraben, der aber vermutlich nie mit Wasser gefüllt war, da auf dem Bergsporn oberhalb der Tauber sich keine Quelle befand. Durch archäologische Fotos aus der Luft, die zufällig gemacht wurden, wurde festgestellt, dass hinter der Burg sich ein Wall befunden haben muß, der schon zu Zeiten der Kelten angelegt war.
Dies deutet auf eine frühere Besiedlung des Standortes, noch vor dem Bau der Burg, durch die Kelten hin.
Parallelen zur Burg Neuhaus finden sich auch in der Burg Krautheim. Siehe unseren Artikel zur Lage der Burg als Spornburg

Die Burg wurde in ihrer wechselhaften Geschichte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Im Bauernkrieg 1525 wurde die Burg von aufständischen Bauern gestürmt und zerstört. Man vermutet, dass die Torwächter mit den Bauern sympathisierten und die Tore geöffnet haben, denn eine so befestigte Wehranlage konnte mit den primitven Waffen der Bauern nicht gestürmt werden. Eine andere Vermutung geht davon aus, dass der Burgbrunnen zur Zeit des Bauernkrieges noch nicht gebaut war (erst um 1551) und die Bauern dadurch die Burgherren mit einer längeren Belagerung zur Öffnung zwingen konnten. Der Wiederaufbau der Burg und der Bau des Tiefbrunnens mit über 120 Meter durch Hoch und Deutschmeister Walter von Cronberg war im Jahr 1551 beendet und bereits im Jahr 1552 wurde die Burg schon wieder durch das vereinigte Heer des Kurfürsten von Sachsen und des Markgrafen von Brandenburg nach mehrtägiger Belagerung gestürmt und zerstört. Hoch und Deutschmeister Wolfgang Schutzbart (auch Milchling genannt) lies die Burg wieder aufbauen. 
Von 1704 - 1789 hatte ein Amtmann des Deutschen Orden seinen Sitz auf der Burg. Dieser zog dann hinunter nach Igersheim. Nach dem Jahr 1792 wurde die Burg dann abgebrochen. Teile der Burg finden Sie in alten Gebäuden der Stadt Igersheim, wo man in manchen alten Kellern noch Steine mit Wappen findet, wieder. Auch wurden Steine und Balken der Burg Neuhaus nach Löffelstelzen verkauft und dort wiederverwendet. Löffelstelzen ist in dieser Zeit zwei mal abgebrannt und so wurde manches Haus das vorher einfach mit Stroh gedeckt war, wieder mit Balken und Steinen der Hauptburg aufgebaut.
Heutige Nutzung der Burg:  
Heute ist die Burg im staatlichen Besitz und an Privat verpachtet. Hier befindet sich ein Pferdehof mit eigener Pferdezucht, der die Räumlichkeiten in der Vorburg nutzt. Pferdebegeisterte finden hier die richtigen Ansprechpartner. Auch die Pferdezucht mit einer eigenen Fohlenschau zeugt von der hohen Qualität der Zucht auf der Burg Neuhaus. Der Burg- und Reitverein S-P-U-K Burg Neuhaus e.V  hält das Leben des Mittelalters mit einem Mittelaltermarkt und einem Ritterturnier lebendig. Bei dem "Spectaculum et Gaudium" wird die Zeit der Ritter und einfachen Bauersleute wieder lebendig. Auch die passenden Musikgruppen beim Burg-Neuhaus Open-Air tragen zur Wiederbelebung der Burganlage bei.   
   
  
Besucher Information:
Ein Besuch der Burg Neuhaus lohnt sich auf jeden Fall. Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch die Privatsphäre der Pächterfamilie und achten Sie auf die Pferde zu Ihrer eigenen und zur Sicherheit der Reiter, da diese auf dem Gelände der Burg Ihre Pferde zu Ausflügen ausreiten. Der Reitverein bietet Reituntericht für Reitschüler jeden Alters an und die Qualität der Pferdezucht zeigt sich hier auch bei den stattfindenden Fohlenschauen.
 
Die Burg ist nur im vorderen Bereich des Haupttors auch mit der Ruine der Hauptburg für Besucher ohne Führung zugänglich. Man gelangt zur Ruine der Hauptburg über eine Treppe links nach dem Haupttor. Führungen durch die Burg werden regelmässig von Heimathistoriker Ulrich Dallmann durchgeführt. Er vermittelt sehr anschaulich die Geschichte und Geschichten der Burganlage. Die Termine finden Sie Links unter Besucherführungen.


 






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